
Der Februar zeigte sich mehrheitlich grau, kalt und zeitweise nass. Draussen war es oft ungemütlich. In den letzten Tagen wurde er versöhnlicher und liess bereits einen Hauch von Frühling spüren.
Mein Februar war geprägt von regelmässigen Pausen und Auszeiten. Im Alltag wird mir immer wieder bewusst, wie sehr mich «Bei mir sein» trägt. Es hilft mir, entspannt zu bleiben. Nicht nur äusserlich, sondern auch innerlich.
In diesem Monatsrückblick geht es darum, was die Geschichte von Lion King oder auch das Ausmisten mit Mindset zu tun haben. Und wie mich mentale Stärke als Zuschauerin bei den olympischen Winterspielen begleitet.
Stille Kraft voraus – wie ich mein Motto lebe und umsetze
Ich bin ruhig und klar ins neue Jahr gestartet. Mit meinem Motto Stille Kraft voraus lege ich den Fokus bewusst auf meine Ziele und meine Energie. Unabhängig davon, was um mich herum passiert, bleibe ich bei mir. Und egal, was kommt, ich weiss, ich kann es handeln.
Im Januar habe ich mich intensiv damit auseinandergesetzt, worauf ich den Fokus in den nächsten Monaten legen möchte. Im Februar war mir das nicht mehr so präsent. Rückblickend kann ich aber sagen, ich habe es gelebt und umgesetzt.
Was sich dabei gezeigt hat, überrascht mich selbst. Ich bin innerlich entspannt wie schon seit sehr langer Zeit nicht mehr. Und diese Ausgeglichenheit bleibt, unabhängig davon, was im Aussen läuft oder eben auch nicht läuft. Nach all den intensiven Jahren zuvor fühlt sich das sehr gut an. Und vor allem: sehr leicht.
So habe ich es umgesetzt
Ich habe in einem ersten Schritt für mich festgelegt, wie ich sein möchte. Ich will entspannt, souverän und in einer guten Energie sein. Ich möchte mich auf meine Ziele fokussieren und Schritt für Schritt meine Ideen umsetzen. Aus diesen Wünschen und Gedanken ist mein Motto für das Jahr 2026 entstanden. Danach kam die Entscheidung: Ich bin so.
Es ist eigentlich ganz simpel und doch für viele nicht leicht umzusetzen. Für mich war es das auch ganz oft nicht. Dabei darf es tatsächlich leicht gehen, wenn man das Prinzip verstanden hat und umsetzt.
Persönlichkeitsentwicklung ist ein Prozess und hört nie auf. Sie soll nicht krampfhaft gelebt werden, sondern sich stimmig anfühlen. Nur so bleibt man dran, auch wenn es mal schwer oder herausfordernd wird.
Fokussierte Energie wirkt leise.
Dieser Leitsatz zeigt Wirkung. Er erinnert mich daran, dass Wirkung nicht von Lautstärke abhängt, sondern von Stimmigkeit und bewusstem Fokus.
Stille Kraft bedeutet für mich nicht lauter zu werden, sondern souveräner und klarer. Energie nicht zu verlieren, sondern sie bewusst einzusetzen. Genau darin liegt ihre Wirkung.
Vom Welpen zum Junghund
Dayo hat sich im Februar sichtbar vom Welpen zum Junghund entwickelt. Er lebt jetzt seit zehn Wochen bei uns. Wir sind uns bereits sehr vertraut und manchmal kommt es mir vor, als sei er schon viel länger an meiner Seite. Er ist ein wunderbarer Begleiter und bereitet mir unglaublich viel Freude.
Mit Dayo macht einfach alles Spass. Ich liebe es, mit ihm die Welt zu entdecken, und wir geniessen unsere gemeinsamen Ausflüge sehr. Drinnen wie draussen. Wir geniessen es, zusammen unterwegs zu sein, gemeinsam etwas zu erleben und genauso auch die ruhigen Momente zu Hause. Das Zusammensein. Das Kuscheln.
Besonders beeindruckt bin ich, wie entspannt es auch draussen mit ihm ist. Dayo ist ein Energiebündel, lauffreudig und geht gerne auf Entdeckungstour. Und dabei ist er immer aufmerksam, wenn ich ihn rufe. Seine unaufgeregte Art gefällt mir sehr. So können wir mitten im Spaziergang an einem schönen Ort eine Pause einlegen und den Moment entspannt zusammen geniessen.
Nach dem Verlust von Leevi hat mir genau das so sehr gefehlt. Ein treuer Begleiter, mit dem ich meine Auszeiten in der Natur geniessen kann. Der Hund als Team- und Trainingspartner. Umso mehr schätze ich jetzt die Zweisamkeit mit Dayo.
Er ist ein Sonnenschein und gibt mir unglaublich viel. Es ist einfach schön, dass er in mein Leben gekommen ist. Ich bin sehr dankbar dafür, dass es so gut passt und ich die Welpen- und Junghundzeit mit ihm so entspannt geniessen darf.
Hier ein paar Impressionen aus unserem Alltag:


















«Bei mir sein» next level – wenn Bewusstsein und Routinen zur tragenden Kraft werden
«Bei mir sein» fällt mir immer leichter.
In den vergangenen Wochen habe ich tief in mir gespürt, wie kraftvoll «Bei mir sein» ist und wie sehr es mich trägt. Es ist mir gelungen, «Bei mir sein» bewusst in meinen Alltag zu integrieren. Mit der Zeit ist daraus eine innere Haltung geworden, die mich durch meinen Tag begleitet.
Ich merke, je bewusster ich bei mir bin, desto bewusster nehme ich wahr, was um mich herum passiert. Ich reagiere weniger automatisch und kann klarer einordnen, was wirklich relevant ist und was nicht. Ohne mich darin zu verlieren.
«Bei mir sein» hilft mir, wenn es im beruflichen Umfeld hektisch wird und Stress aufkommt. Ich nehme den Stress wahr und besinne mich auf mich.
Anfangs hatte ich beinahe ein schlechtes Gewissen, wenn ich trotz all dem Stress entspannt geblieben bin und mich nicht aus der Ruhe bringen liess. Heute schätze ich das als eine neue Qualität. Eine Qualität, die trägt.
Auch im Umgang mit meinem jungen Hund ist «Bei mir sein» eine wertvolle Unterstützung. Immer dann, wenn Dayo auf einen Reiz im Aussen reagiert, komme ich bewusst bei mir an. So bleibe ich ruhig und kann ihm die Sicherheit, Ruhe und Souveränität geben, die er in diesem Moment braucht.
Es hilft mir, im Vertrauen zu sein, dass wir unseren gemeinsamen Trainingsweg in seinem Tempo gehen dürfen. Schritt für Schritt. Und dass alles zum richtigen Zeitpunkt kommen wird. Denn das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Wenn sich die Lernkurve im Training und im Alltag entspannt entwickeln darf, kommt es gut. Darauf vertraue ich.
Im Rückblick auf den Januar habe ich beschrieben, wie ich Dankbarkeit verinnerlicht habe. Diese beiden Beispiele zeigen, wie Routinen zur Gewohnheit werden. Und dass es sich lohnt, dranzubleiben.
Blogdekade
Im Februar habe ich erneut an der Blogdekade teilgenommen. Es war meine dritte, seit ich Teil der The Content Society, der Blog-Community von Judith Peters, bin. Während der Blogdekade schreiben wir zehn Blogartikel in zehn Tagen. Wer mag und kann, schreibt zehn Artikel oder auch mehr. Alle anderen schreiben so viel, wie es für sie passt. Alles kann, nichts muss.
Als erstes habe ich einen Artikel geschrieben, der schon länger in meinem Kopf und auf meiner To Write Liste war. Er hat etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Deshalb war für mich schnell klar, dass Qualität in dieser Blogdekade wichtiger ist als Quantität. Wenn ein Artikel mehr Zeit braucht, dann ist das eben so. Gleichzeitig hat mich die Blogdekade motiviert, weitere Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Aus purer Freude am Schreiben und Kreieren sind so zusätzliche Artikel entstanden.
Ich hatte mich im Vorfeld bewusst dafür entschieden, dass dieses Mal weniger mehr sein darf. Mit vier Artikeln war ich bereits sehr happy. Sie sind für meinen Blog alle sehr relevant, was mich besonders freut. Dank der unverbindlichen Blogempfehlung von Judith sind am Ende sogar fünf Artikel entstanden. Die Empfehlung habe ich am letzten Tag der Blogdekade spontan verbloggt, weil es mich dann doch noch in den Fingern juckte. Denn wenn man eine Idee hat, soll man sie auch umsetzen.
Spannend ist der Vergleich mit meiner ersten Blogdekade vor einem Jahr. Damals habe ich neun Artikel verbloggt. Dieses Mal sind es fünf. Und dennoch habe ich insgesamt mehr Wörter geschrieben. Vor allem aber ist es schön zu sehen, wie sich meine Artikel und mein Schreibstil seither entwickelt haben. Ich habe mich als Bloggerin gefunden und meinen Stil für meinen Blog in diesem Jahr klarer herausgearbeitet.
Es ist eine spannende Reise im Schreibprozess immer wieder neu herauszufinden, wie ich mentale Stärke auf meinem Blog mit meiner eigenen Handschrift sichtbar mache. Die Blogdekaden haben mir dabei geholfen, über einen gewissen Zeitraum hinweg fokussiert dranzubleiben.
Lion King im KKL Luzern
Das 21st Century Orchestra & Chorus spielte im KKL Luzern unter der Leitung von Ludwig Wicki die originale Filmmusik zum Disneyfilm Der König der Löwen. Der Film wurde dabei in voller Länge auf Grossbildleinwand gezeigt. Der Konzertsaal des KKL beeindruckt durch seine besondere Akustik. Die Musik von Lion King ist eindrücklich und berührt auch emotional. Sie in dieser Atmosphäre zu erleben, war etwas ganz Besonderes.
Ein Gedanke, den ich aus diesem Film mitnehme
Will ich mehr vom «Circle of Life» oder mehr «Hakuna Matata» in meinem Leben. Ich komme zum Schluss, dass beides wichtig ist und beides seinen Platz haben darf. Doch was wollen uns diese Lieder eigentlich sagen.
«Hakuna Matata»
Das Lied steht dafür, das Leben nicht zu ernst zu nehmen. Bei Timon und Pumbaa lernt Simba, seine Sorgen loszulassen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und das Leben zu geniessen. Gleichzeitig zeigen ihm sein Vater Mufasa und seine Freundin Nala, wie wichtig Verantwortung ist und seinen Platz im Kreislauf des Lebens einzunehmen.
«Circle of Life»
Dieses Lied betont, dass das Leben ein Wunder ist, das sich ständig erneuert. Es geht darum, den eigenen Platz im Leben zu finden, Verantwortung zu übernehmen und Teil eines grösseren Ganzen zu sein. Der Kreislauf des Lebens, das Gleichgewicht der Natur und die Weitergabe von Verantwortung stehen im Zentrum. Neuanfang, Verbundenheit und Sinn werden spürbar.
Wir können in jeder Situation selbst wählen, ob wir uns gerade mehr von «Hakuna Matata» leiten lassen oder uns dem «Circle of Life» zuwenden wollen.
Ein weiterer zentraler Satz aus dem Film ist «Remember who you are». Mufasas Worte an Simba erinnern daran, sich auf die eigenen Wurzeln, die wahre Identität und die eigene Verantwortung zu besinnen. Nicht vor der Vergangenheit zu fliehen, sondern das eigene Potenzial zu leben und mutig den eigenen Platz einzunehmen.
Auch das ist ein Gedanke, den ich gerne mitnehme. Denn wir dürfen uns immer wieder daran erinnern, wer wir sind. Und weshalb wir tun, was wir tun. Oder weshalb wir etwas nicht tun, obwohl wir es vielleicht sollten. Und manchmal wissen wir auch nicht so genau, wer wir sind. Dann hilft es, den Fokus bewusst auf sich selbst zu richten. Bei mir zu sein und bei mir zu bleiben hilft mir, mich und meine Bedürfnisse nicht zu verlieren. Und mich darauf zu besinnen, weshalb ich tue, was ich tue.





Was im Februar 2026 sonst noch los war
Geburtstagsbrunch
Den Geburtstag meiner Tochter haben wir im kleinen familiären Rahmen bei einem Brunch gefeiert. Wie immer war es sehr lecker und gemütlich. Dieses Mal habe ich es tatsächlich geschafft, mich zu überessen. Ein unangenehmes Gefühl. Für den Rest des Tages habe ich nichts mehr gegessen und so ging es mir schnell wieder besser. Und immerhin waren meine fünf am Tag bzw. Eat the rainbow, in diesem reichhaltigen Brunch enthalten.
Bücherchaos wieder im Lot
Ich habe meine Bücher, die sich überall in der Wohnung verteilt hatten, neu sortiert und eingeräumt. Einige habe ich aussortiert und entsorgt. So habe ich ganz nebenbei etwas Gutes für mich getan.
Meine Bücher sind auch ein Teil meiner Persönlichkeitsentwicklung. Und trotzdem dürfen einige von ihnen wieder gehen, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben oder für mich nicht mehr relevant sind.
Durch Ausmisten und Ballast abwerfen gewinnen wir an Energie, Leichtigkeit und Lebensfreude. Wer im Aussen Ordnung schafft, schafft auch im Inneren Ordnung. Ausmisten hat viel damit zu tun, zu wissen, was man überhaupt will. Loslassen, entscheiden, Veränderung leben und Prioritäten setzen. Es ist Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Ballast loszulassen tut der Seele gut.
Meine Bücher sind immer noch verteilt und das ist auch gut so. Aber das Chaos hat jetzt wieder seine Ordnung.
Olympische Winterspiele in Bormio
Mit Interesse habe ich die olympischen Wettkämpfe in Bormio verfolgt. Die Leistungen der Athletinnen und Athleten haben mich beeindruckt. Besonders gefreut hat mich, dass die Schweiz mit 23 Medaillen einen neuen Olympiarekord aufstellen konnte.
Als Zuschauerin achte ich beim Sport immer auch auf die mentale Stärke der Athletinnen und Athleten. Das ist etwas, das mich am Sport besonders fasziniert und begeistert.
Dummy Onlinekongress
Ich habe am 4. Dummytraining-Onlinekongress teilgenommen und mir einige spannende Vorträge angeschaut. Dabei habe ich wieder ein paar wertvolle Inputs bekommen für mich und mein Training mit meinem Hund mitgenommen.
Unihockey Cupfinal
Wir waren zum ersten Mal an einem Unihockey Cupfinal. Zuerst spielten die Frauen, danach die Männer. Beim Spiel der Frauen waren wir noch neutral und durften ein bis zum Schluss spannendes und intensives Spiel erleben. Am Ende rettete Zug den Cupsieg über die Ziellinie.
Danach spielte der HC Rychenberg als Titelverteidiger gegen Floorball Thurgau. Wir mischten uns unter die gelbe Fangemeinde und feuerten den HCR mit aller Kraft an. Leider konnte unsere Mannschaft das Spiel nicht für sich entscheiden. Der HCR geriet im Mitteldrittel entscheidend in Rücklage und schaffte die Wende nicht mehr.
Schade, denn natürlich hatten wir gehofft, dass sie ihr volles Potenzial abrufen und vielleicht über sich hinauswachsen können. Es hat nicht geklappt. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis. Die Stimmung war bombastisch und beide Teams wurden von ihren Fans intensiv angefeuert.




HR Präventionsgruppe SEB
Ich engagiere mich seit längerer Zeit in der HR Präventionsgruppe des Schweizer Expertennetzwerk für Burnout. Wir treffen uns regelmässig im Zoom. Dieses Mal haben wir unser erstes Online Treffen vorbereitet, das Anfang März stattfindet. Gemeinsam haben wir Ideen gesammelt und den Ablauf durchgegangen. Ziel ist es, ein HR Netzwerk aufzubauen und den Erfahrungsaustausch zur Burnout Prävention zu fördern.
Ausflug an den Pfäffikersee
Wir nutzten das frühlingshafte Wetter an einem freien Nachmittag und machten spontan einen Ausflug an den Pfäffikersee. Dayo durfte zum ersten Mal in die grosse Badewanne eintauchen und hatte sichtlich Spass.
Hier sprechen die Bilder für sich.












Happy Birthday Ihana
Ihana feierte ihren siebten Geburtstag und Dayo durfte zum ersten Mal mitfeiern. Meine Tochter hat wie immer sehr liebevoll etwas Leckeres für die Hunde gezaubert. Dieses Mal gab es zur Feier des Tages eine Schleckmatte.


Ausblick auf den März 2026
- Erstes Onlinemeeting mit der HR-Präventionsgruppe SEB
- Kinesiologie: Mein erster Termin in diesem Jahr. Ich freue mich.
- Meinen neuen Workshop vorbereiten mit den Fokusthemen Stress und Konzentration
- Nächster Kurs: FK Mentale Stärke: Förderung der Konzentration und Umgang mit Stress im Hundesport
Meine Affirmation für den Februar:
BewusstMomente: Ich geniesse bewusst den Moment und lebe im Hier und Jetzt. Ich sorge dafür, dass ich entspannt bleibe, ganz egal was im aussen ist oder nicht ist. 🌿
Besonders gut gelungen ist mir das an den sonnigen Tagen draussen in der Natur mit Dayo. Aber auch wenn die Sonne nicht da war, habe ich Gelegenheiten für meine BewusstMomente gefunden.
Meine Blogartikel vom Februar in Zahlen:
- 28 Tage
- 8 Blogartikel
- 14’338 Wörter
- Fokuskategorie: «Mentale Stärke» und «Persönliches»
In meinen Monatsrückblicken erzähle ich, was mich bewegt und wie mentale Stärke in meinem Alltag konkret aussieht. Alle bisherigen Rückblicke findest du hier auf meinem Blog:

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